Donnerstag, 15. September 2016
Selbstgespräche - Einleitung
Die Gründe für diese sind sehr einfach und doch vielfältig.
Ich führe oft stille Gespräche mit mir selber und ist mir aufgefallen, dass meine Gedanken sehr unstrukturiert und flüchtig sind. Mit fällt es leichter, mich mit ihnen auseinander zu setzen, wenn ich sie getippt vor mir sehe. Manch einer könnte nun fragen, warum ich nicht einfach Tagebuch schreibe wie jeder andere auch. Mir gefällt es mehr, meine Gedanken in den Äther zu tippen, anstatt sie zuhause in meiner Nähe zu wissen. Ich schätze die Anonymität eines Blogs. Es würde mich wahnsinnig machen, zu wissen, dass meine privaten Gespräche von irgendeinem meiner Freunde entdeckt werden könnten.

Ich schreibe diesen Blog, um mehr Struktur in mein Leben und meine Gedanken zu bekommen. Es fühlt sich gleich verbindlicher an, wenn ich meine Ziele und Pläne hier festhalte und fremde Personen draufschauen. Ich möchte sie nicht mit Personen teilen, zu denen ich eine persönliche Bindung habe, weil mich dann deren Meinung zu sehr beeinflussen könnte.
Und da ist wohl das Hauptproblem: Ich bin sehr (zu) beeinflussbar. In meinen Gedanken, in meinen Gefühlen. Ich fühle mich gänzlich aus dem Takt geraten.
Ich rutsche von einer negativen Gefühlslage in die nächste, obwohl ich eigentlich zufrieden sein könnte (müsste).

Dies alles mag zunächst völlig unverständlich klingen.
Herzlich Willkommen in meinem Kopf ;)



Auf dass die Konturen bald schärfer werden,
 
Pübbie